Wander-Trophy 2022

Seit 2016 gehört dieses Event zu den Wanderhighlights rund um den Brocken. In diesem Jahr trafen sich die Wanderinnen und Wanderer vom 29. bis 31. Juli in der Feuerstein Arena (Eigenschreibweise) in Schierke. Wie immer standen die 24-Stunden- und die Zwölf-Stundentour auf dem Programm. Gefragt ist auch die etwas später dazu gekommene Sechs-Stundenwanderung unter dem Motto „Im Schatten der Hexen“.

Schierker Feuerstein Arena

Nachdem ich in den ersten Jahren als Guide die Zwölf-Stundentour begleiten durfte, war ich in diesem Jahr für die Wanderung „Im Schatten der Hexen“ eingeteilt; gemeinsam mit Jacky, die dem Veranstaltungsteam angehörte. Jacky ist eine sehr erfahrene Wanderin, die selbst Touren organisiert. Wir haben uns auf Anhieb super verstanden und die Tour gut „über die Runden“ gebracht.

Vier Guides – Mario, Oliver, Eddy und Helmut (von rechts)
Start in der Feuerstein Arena

Unser Start erfolgte am Samstag, dem 30. Juli, pünktlich um 09.00 Uhr.  Zum Glück hatte es aufgehört zu regnen und es blieb in der weiteren Folge der Veranstaltung auch trocken. Das war für uns, aber auch insbesondere für die 24-Stunden Wanderer -die die Nacht durchwanderten- erfreulich.

Wir verlassen Schierke auf dem Neuen Weg
Mit Michael aus Hamburg

Vor unserer Gruppe lag eine vom Streckenprofil her anspruchsvolle 15,5 Kilometer-Wanderung, auf der 600 Höhenmeter zu bewältigen waren.  Von der Feuerstein Arena aus wanderten wir den Apotheker-Drube-Weg, Brockenstraße, Neuer Weg und Pfarrstieg zur ersten Station, dem Ahrensklint.

Am Pfarrstieg

Über Glashüttenweg – Moorstieg führte unsere Route zur Leistenklippe, dem höchsten Punkt des Hohnekamms. Von dort aus ging es weiter Richtung Hohnehof, den wir -vorbei an der Bärenklippe- über den Von-Eichendorff-Stieg erreichten. Hier war Mittagspause. Es gab Rostbratwürste vom Grill mit delikatem Kartoffelsalat. Jan vom Veranstaltungsteam war mit einer Auswahl verschiedener Getränke vor Ort, so dass sich jeder seinen Bedürfnissen entsprechend versorgen konnte. 

Am Pfarrstieg

Gut gestärkt wanderten wir weiter Richtung Bahnhof Drei Annen Hohne. Vorbei am Löwenzahnpfad -hier wurde das erste Gruppenfoto „geschossen“- nahmen wir dann Kurs Richtung Trudenstein.  Der lang gezogene Anstieg von Drei Annen Hohne aus hatte es noch einmal in sich. Unsere weitere Tour vom Trudenstein aus führte über Spinne, Bahnhof Schierke zurück zur Feuerstein Arena. Dort wurden wir mit lautem Beifall empfangen. 

Am Löwenzahn-Entdeckerpfad

Die Autorin der Krimireihe „Im Schatten der Hexen“ -Kathrin Hotowetz-  und ihr Lebensgefährte Axel Steinbach waren auch vor Ort und haben mit herzlichen Worten die Leistung der Wanderinnen und Wanderer gewürdigt. In unserer Gruppe waren vier Generationen vereint. Der Jüngste zählte gerade mal neun Lenze, die Ältesten waren 82 Jahre jung. 

Jacky und Helmut – ein harmonisches Guide-Duo

Ich habe mich über die Kinder gefreut. Die waren bis zum Schluss mit großer Freude dabei. Das habe ich bei Wanderungen mit Kindern schon anders erlebt. Da wurde oftmals schon nach wenigen Kilometern „gemault“. Jacky  -die immer am Ende der Gruppe wanderte und darauf geachtet hat, dass keiner zurück bleibt- und ich waren einer Meinung, dass wir eine ganz tolle Wandergruppe hatten. Die Kommunikation hat hervorragend geklappt, die Stimmung war super, es wurde viel gelacht. So macht Wandern Freude. Der Dank von Jacky und mir gebührt allen Teilnehmern.

Jacky und Helmut – ein harmonisches Guide-Duo

Kurz nach unserem Eintreffen am Ziel haben Kathrin Hotowetz, Jacky und ich die Urkunden an die Teilnehmer übergeben. Mit einem Gruppenfoto haben wir unsere Wanderung beendet. Kathrin hat Bücher verteilt und ihre Autogramme waren gefragt. Ihr Stempelheft „Im Schatten der Hexen“ kam auch gut an. Wir haben auf der Wanderung an den einzelnen Zwischenstationen insgesamt fünf Hexenstempel verteilt. Dazu kamen vier Leistungsstempel und ein Sonderstempel der Harzer Wandernadel.

Gruppenbild nach der Wanderung

Ich habe am Abend noch die Zwölf-Stunden Wanderer, die von meinem Freund Mario Lucas und von Theresa Grassl begleitet wurden, empfangen. Ebenso die 24-Stunden Wanderer, die am 31. Juli gegen 08.45 Uhr ankamen.  Tolle Leistung und Glückwunsch an alle Teilnehmer!

Überreichung der Teilnehmerurkunden, rechts Autorin Kathrin Hotowetz

Abschließend -und da denke ich im Namen aller Teilnehmer zu sprechen- einen großen Dank an die Grassl Event & Promotion Service GmbH sowie an die Wernigerode Tourismus GmbH mit all ihren Mitarbeitern und Sponsoren für diese tolle Veranstaltung!

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