Im idyllischen Selketal II

Meine liebe Frau und ich starteten unsere Tour durch das sommerliche Selke-Berg und Tal am kostenlosen Parkplatz vor dem Gasthof „Zum Falken“ in Meisdorf. Wir überquerten die Selkebrücke und folgten dem steilen Lumpenstieg durch dunklen Laubwald zur Selkesicht an der Ackeburg (Stempelstelle 204)

Lumpenstieg
Einer der zahlreichen Ameisaenhügel

Bald wurde der Weg deutlich flacher und die Bäume deutlich rarer. Noch nie habe ich so viele zu den besonders geschützten Tierarten zählende Waldameisen samt ihrer Behausungen gesehen, wie auf den ersten beiden Wanderkilometern. Länger in deren Nähe stehen bleiben sollte man aber nicht. Wir hielten uns immer links und gelangten schließlich auf einem etwa 400 Meter langen Stichweg zur Stempelstelle 204 mit schöner Aussicht auf die gegenüber liegende Burg Falkenstein (Stempelstelle 200) und das Selketal. 

Blick von der Selkesicht auf Burg Falkenstein und …
… ins Selketal

Wieder zurück am Hauptweg folgten wir diesem zunächst nach Westen und bogen dann links in ein romantisches, schmales Seitental ab und folgten einem schmalen Bach auf seinem Lauf zur Selke. Der Weg wird wohl nur wenig genutzt, denn er war teilweise sehr zugewachsen. Ein schmaler Pfad, heute wohl singletrail genannt, war aber immer erkennbar.

Unterwegs ins Selketal

Wir erreichen das wunderschöne Selketal und folgten dem breiten Weg nach rechts zur wenig spektakulären Stempelstelle 203 (Schutzhütte am Mettenberg). Zurück gingen wir nun durch das auenartig weite Selketal auf einem schattigen Alleeweg. Uns fiel auf, daß die zahlreichen Kastanienbäume offenbar von Miniermotten befallen sind. Hoffentlich überleben sie das auf Dauer. Noch einmal konnten wir an der Ackeburgbrücke vom Tal aus die rund 125 Meter über uns liegende Selkesicht sehen.

Selketal

Vorbei am ehemaligen Hotel Thalmühle, das wegen eines Brandes seit 2016 geschlossen ist und offenbar zum Verkauf steht, erreichten wir unseren Ausgangspunkt und kehrten noch im Gasthof Zum Falken ein.

Gasthof „Zum Falken“ in Meisdorf

Eine gut zehn Kilometer lange, mittelschwere Halbtagesrunde mit etwa 240 Höhenmetern bei gutem Wanderwetter. Diese könnte mit unseren ersten Selketal-Tour zu einer knapp 30 Kilometer langen Tageswanderung kombiniert werden.

Echtes Johanniskraut (Hypericum perforatum)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.