Von Ilsenburg zur Eckertalsperre

Mein Wanderfreund Helmut und ich wollten mal wieder gemeinsam wandern und beschlossen, von Ilsenburg aus zu gehen.

Bäumlersklippe

Wir starteten vom Parkplatz im Ilsetal und erstiegen zunächst die neu und schön gestaltete Bäumlersklippe , die einen herrlichen Ausblick auf Ilsenburg bietet. Der weitere Borkenkäferpfad ist dann allerdings gesperrt, so daß nur der Weg zurück bleibt. Nun folgten wir dem alternativ neu angelegten Borkenkäferpfad zum Froschfelsen (Stempelstelle 5). Nach einem Abstecher zu den Westerbergklippen (schöner Brockenblick) ging es weiter zur Taubenklippe (Stempelstelle 4), um dann über die Würtemberger Bank und die Ernstburg zum Kruzifix (Stempelstelle 3) zu gelangen. Jetzt hieß unser nächstes Ziel Staumauer der Eckertalsperre (Stempelstelle 1).

Froschfelsen (Stempelstelle 5)
Kruzifix (Stempelstelle 3)
Eckertalsperre (Stempelstelle 1)

Zurück ging es zunächst entlang des Stausees (der Uferbreich der Trinkwassertalsperre ist gesperrt) zur Rangerstation Scharfenstein (Stempelstelle 2). Nach kurzer Einkehr beim freundlichen Ranger durfte ein Abstecher auf den Scharfenstein mit seinem prima Rundblick (u.a. auf Brocken, Torfhaus und Eckerstausee) nicht fehlen. Da sich der Scharfenstein in der Kernzone des Nationalparks befindet, besteht Wegegebot und für Hin- und Rückweg muß jeweils der schmale, ausgeschilderte Pfad genutzt werden. Gestärkt folgten wir der „Kegelbahn“ ein gutes Stück, um dann zu unserem nächsten Ziel Stempels Buche (Stempelstelle 8) rechts abzubiegen. Der weitere Weg führte uns einen schmalen, „abenteuerlichen“ Pfad zur Bremer Hütte (Stempelstelle 6). Von dort ging es durch das romantische Ilsetal zurück zum Ausgangspunkt. Dabei zogen wir den etwas beschwerlicheren Weg der jeweils am gegenüber liegenden Ufer verlaufenden „Waldautobahn“ vor.

Rangerstation Scharfenstein (Stempelstelle 2)
Bremer Hütte (Stempelstelle 6)
Im Ilsetal (Obere Ilsefälle)

Wie immer, kam es unterwegs zu vielen angenehmen Begegnungen mit anderen Wanderern. Ein schöner Tag mit einer anspruchsvollen Wanderung von etwa 27 Kilometern ging zu Ende. Der höchste Punkt war mit knapp 700 m ü. NHM der Scharfenstein, während der Ausgangspunkt bei etwa 300 Höhenmetern lag. Trittsicherheit, ein wenig Erfahrung und geeignetes Schuhwerk sind erforderlich.

Unterwegs sahen wir sehr viel Johanniskraut und auch Schmalblättrige Weidenröschen (Epilobium angustifolium L. – Bild)

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