Wernigeröder Runde

Am 22. Mai jeden Jahres steht -anlässlich seines Geburtstages- eigentlich eine gemeinsame Brockenwanderung mit unserem Freund Benno auf dem Wanderplan. In diesem Jahr haben wir davon Abstand genommen, da der Wetterdienst vor starken Orkanböen auf dem Berg gewarnt hat. Aber persönlich gratulieren wollten wir schon.

Schloss Wernigerode

Deshalb haben Gerald und ich beschlossen, rund um die bunte Stadt zu wandern. Gestartet sind wir in der Lindenallee. Unser erstes Stempelziel war das Gasthaus Armeleuteberg. Den Burgberg hinunter, am Zillierbach links abgebogen, diesen auf der Brücke überquert und parallel zum Bach bis zur Degenerstraße gelaufen. Hier sind wir rechts abgebogen und weiter ging es bergan. Von hier hatten wir -Blick nach hinten- tolle Sicht auf das Schloss.

In Wernigerode unterwegs

Wir bogen dann nach links in die Mettestraße ab, an deren Ende ein Wanderpfad am Rand einer Wiese weiter geradeaus nach oben führt. Von hier aus hat man einen herrlichen Blick auf die Stadt. Wir erreichten den Wald und bogen nach rechts Richtung Schanzenhaus ab.

Blick auf Wernigerode

Kurz danach erreichten wir die Sprungschanzen im Zwölfmorgental. Hier verweilten wir einen Augenblick und sahen Kindern und Jugendlichen beim Training zu. War sehr interessant und vielleicht haben wir ja einen zukünftigen Weltmeister/Olympiasieger gesehen …

Im Zwölfmorgental
Am Schanzentisch der größten Schanze

Dann erklommen wir die über 200 Stufen hinauf zum Sprungturm der Großen Schanze. Dort bogen wir links ab, passierten die auf unserer Route liegende Wegekreuzung und erreichten über den Armeleutebergweg unser erstes Ziel. An den Stempelkästen (Stempelstelle 35 Gasthaus Armeleuteberg und Märchenweg) war eine kurze Wartezeit angesagt. Auf der Terrasse der Gaststätte war der Kiosk geöffnet. Maskenpflicht und Abstand wurden eingehalten. Unser Weg führte nun -am Kaiserturm vorbei- Richtung Scharfenstein (Stempelstelle 34). Vom Ernst-Moritz-Arndt-Weg aus ein kleiner Abstecher zur Sängerbank, um einen kurzen Blick hinüber zur Harburg zu werfen.

Blick von der Sängerbank zur Harburg und Wernigerode im Hintergrund

Imposant auch immer wieder die Sicht über den Skiabfahrtshang und Zwölfmorgental Richtung Wernigerode. Wir begegneten sehr vielen Wandersleuten und viele waren mit Kindern unterwegs. Toll! Am Scharfenstein herrschte Hochbetrieb. Hier begegneten wir auch Ilsemarie Arndt. Sie hat neben dem Stempelsammeln ein weiteres sehr schönes Hobby: Sie strickt kleine, bunte Wandersocken, womit sie paarweise die Stempelkästen verziert. Auch heute hatte sie wieder eine reiche Auswahl dabei und wir durften uns ein Exemplar für unseren Rucksack aussuchen. Herzlichen Dank!

Gasthaus Christianental

Unser weiterer Weg führte uns zurück bis zur Schutzhütte und dann weiter bergab auf dem Senfmühlenweg Richtung Wernigerode-Nöschenrode. Am Zillierbach ein kleiner Schwenk nach rechts, an der Brücke den Bach und danach die Bundesstraße 244 überquert und weiter ging es auf dem Erbgrafenweg Richtung Christianental. Die immer ausgezeichnet gepflegte Anlage war ebenfalls sehr gut besucht. Nachdem wir den Stempel Nr. 32 (Gasthaus Christianental) im Wanderpass verewigt hatten, wanderten wir steil bergan zum Schöne-Eichen-Platz und von hier aus weiter auf dem Gräfinweg zum Agnesberg (Stempelstelle 31). Der Blick zum Schloss und weiter Richtung Stadt ist immer wieder ein begehrtes Fotomotiv.

Schloss Wernigerode vom Agnesberg

Nun wanderten wir bergab zum Schloss Wernigerode, um uns hier den Stempel zum Themenweg “Burgen&Schlösser” abzuholen. Das war für heute die letzte Station einer schönen, erlebnisreichen und etwa 11 Kilometer langen Wanderrunde.

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