Freitag, der 13. – ein erfolgreicher Wandertag

Am Freitag, dem 13. März 2020, starteten Gerald und ich um 7.00 Uhr in Dahlenwarsleben Richtung Torfhaus. In meinem aktuellen Wanderpass waren noch vier Stempelfelder frei. Zielgerichtet nahmen wir diese vier Stempelstellen -die Gerald auch noch benötigte- in Angriff. Bei frühlingshaften Temperaturen gestartet, haben wir ab Erreichen der Bundesstraßen 4 und 242 den Winter eingeholt und erfreuten uns an der Winterlandschaft.

Winter auf der Bundesstraße 242
Auf dem Weg zum Oderteich

Erste Parkstation war Oderbrück. Von hier aus wanderten wir durch den weißen Winterwald Richtung Oderteich und erreichten nach ca. einer halben Stunde die Stempelstelle 217 (Sonnenkappe). Neben dem Leistungsstempel konnte auch im Begleitheft “Harzer Steiger” gestempelt werden.

An der Stempelstelle 217 (Sonnenkappe)

Von Torfhaus aus nahmen wir Kurs auf die Jungfernklippe (Stempelstelle 221). Hier wehte eine “steife Brise”. Mein auf der geöffneten Stempelkastenklappe abgelegtes Stempelkissen wurde von ein einem heftigen Windstoß den steilen Abhang hinuntergeweht. Gerald hat es in einer “tollkühnen Rettungsaktion” geborgen. Auf dem Rückweg dann Überraschung und Freude gleichermaßen. Zum wiederholten Male auf unseren Wanderungen trafen wir Wanderfreund Peter (Peter XIII.) aus Salzhemmendorf bei Hameln. Kurzer Plausch und schon ging es weiter.

Am Morgenbrodstaler Graben auf dem Weg zum großen Wehr (Stempelstelle 146)

Wir nahmen einen Standortwechsel zum Sperberhaier Dammhaus vor. Von hier aus genossen wir die schöne Wanderung entlang des Morgenbrodstaler Grabens zum Großen Wehr (Stempelstelle 146). Die Stempelstelle 147 (Eleonorenblick) war dann für mich die letzte Station zum Wanderkaiser. Anzumerken ist hier, dass der Eleonorenweg von Kamschlacken aus zur Zeit total verschlammt und schwer passierbar ist.

Es ist vollbracht. Der 222. Stempel zum Wanderkaiser. Stempelstelle 147 (Eleonorenblick)
Der „Eleonorenblick“

Im Sperberhaier Dammhaus haben wir uns dann anlässlich der erneuten Kaiserwürde ein kühles Hefeweizen und anschließend Kaffee und Kuchen (hier immer vorzüglich) gegönnt. Nachdem wir uns dann in Blankenburg -ich Urkunde und Kaiserstein und Gerald den Kaiserschuh- abgeholt haben, steuerten wir auf dem Heimweg noch Mägdesprung an. Auf völlig zerfahrenem und matschigem Weg wanderten wir zum Schirm (Stempelstelle 182). Die einbrechende Dunkelheit beendete unseren Wandertag, an dem wir wettermäßig abwechselnd von Regen, Schneefall, Graupel-Gewitter, starken Windböen, Sonnenschein bis hin zu Nebel begleitet wurden.

Es muß nicht jeder Pakkplatz asphaltiert sein, aber so?
So sahen Wanderschuhe und -hose in letzter Zeit oft aus – oder „Sowas kommt von Sowas“