⚒ Auf den Spuren des Unterharzer Bergbaus

Am Pfingstsonntag trafen wir, etwa 30 Wanderer, uns an der Grube Glasebach in Straßberg, um den „Neudorfer historischen Bergbau-Rundwanderweg“ zu erkunden. Zunächst gewährte uns das Team der Grube Glasebach einen interessanten Einblick in den Bergbau der vergangenen Jahrhunderte sowohl unter Tage als auch im Museum über Tage. Besonderen  Dank gebührt dem Team der Grube für die uns extra eingeräumten Sonderöffnungszeiten, so konnten wir unseren Zeitplan gut gestalten.

Frosch

Nachdem wir uns alle wohlbehalten wieder über Tage versammelt hatten, begrüßte uns unser heutiger Wanderführer Helmut III., versorgte uns mit den nötigen Informationen und stimmte uns auf die Wanderung ein. Es herrschte prima Wanderwetter und einem schönen Tag stand nichts im Wege. 

Stempelstelle 194 – Hellergrund

Bald erreichten wir die Stempelstelle 175 (Schaubergwerk Glasebach) und über einen teilweise recht schwierigen und auch im Weiteren immer mal wieder durch umgestürzte Bäume versperrten Weg wenig später die romantisch gelegene Stempelstelle 194 (Hellergrund). Weiter ging unsere Tour entlang des Birnbaumteiches, nach Überquerung der Landstraße zum Fürst Viktor Stollenmundloch und dem Langen Graben folgend zum Teufelsteich.

Am Teufelsteich
Neudorfer Pfingstfest

Über Neudorf erreichten wir die Stempelstelle 193 (Stahlquelle), rasteten im Schatten der Bäume und traten von dort aus den Weg zurück an. Da wir direkt an der Neudorfer Pfingst-Festwiese vorbei kamen, gönnten wir uns eine ungeplante, kurze Rast und einige feste und flüssige Leckereien. 

Unterwegs führte uns der Weg durch landschaftlich schöne Gegenden, entlang malerischer Waldwiesen und durch alte Hohlwege. Zahlreiche gelbe Dennert-Tannen boten viele Informationen zum Bergbau und der Geschichte der Gegend.

Gut gelaunt erreichten wir nach rund 20 Kilometern und etwa sechs Stunden wieder unseren Ausgangspunkt, die Grube Glasebach.

Neudorf

Wie immer bei Gruppenwanderungen kam es unterwegs zu vielen interessanten und unterhaltsamen Gesprächen unter den Mitwanderern. Nachdem wir uns voneinander verabschiedet hatten, erwanderten Helmut und ich noch einige Stempelstellen entlang des schönen Selketales. Schließlich sollten sich Leistungssportler ein Workout gönnen und im Juni sind die Tage lange hell.

Und noch mehr Bilder:

Neudorfer Pfingstfest
Wanderfreunde

Eine Antwort auf „⚒ Auf den Spuren des Unterharzer Bergbaus“

  1. Auch diese Wanderung war wieder ein tolles Erlebnis mit Euch! Großen Dank auch an das Team der Grube für die interessanten Einblicke in die Harzer Unterwelt!

    Die Rundwanderung fand ich sehr gelungen, und der Abstecher zum Pfingstfest hat auch wunderbar gepasst!

    Vielen Dank für Eure Bemühungen! Ich freue mich schon auf den nächsten Ausflug! 🙂

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