Kaiser- und Königstreffen 2022

Sonntag, 4. September 2022:  Ein sonnendurchfluteter Tag mit Temperaturen nahe der 30 Grad. 

Kaiserwetter! Zur Freude aller „Stempeljäger“,  denn das Kaiser- und Königstreffen ist stets ein Höhepunkt im Wanderjahr. Ich durfte die Wanderung vor dem Treffen an der Grube Glasebach führen. Wir haben uns auf eine kleine, circa sechs Kilometer lange Runde auf dem historischen Bergbaurundwanderweg festgelegt.

Am Glasebachstollen

Pünktlich um neun Uhr habe ich  -auch im Namen von Christina Grompe und Klaus Dumeier-  103 (!) Wanderfreunde begrüßt. Erste Station war die Stempelstelle 175 (Schaubergwerk Glasebach) am Glasebachstollen. Es dauerte fast eine halbe Stunde, bis alle den Stempel in den Wanderpass gedrückt hatten. 

Dann wanderten wir linksseitig auf dem Bergbaulehrpfad weiter in Richtung Hellergrund (Stempelstelle 194). Hier konnte ich allen den ersten Harzer Wanderkaiser Winfried Rasp vorstellen, der die Tour allein in entgegengesetzter Richtung gewandert ist. Dem Wunsch nach gemeinsamen Fotos wurde entsprochen und so die Stempelwartezeit überbrückt.

Andrang Stempelstelle 175

Am Birnbaumteich wurde das obligatorische Gruppenfoto „geschossen“. Entlang der sehr gepflegten Ferienhaussiedlung wanderten wir am Bettlersberg vorbei und gelangten kurz darauf wieder auf den Bergbaulehrpfad. 

Gruppenbild am Birnbaumteich

Bergab -vorbei am Glasebachstollen- erreichten wir gegen halb zwölf Uhr die Grube Glasebach. Hier herrschte reges Treiben. Das Team des Besucherbergwerks hat die Wandersleute mit Speisen und Getränke versogt. 

Mit der Bekanntgabe der schönsten Stempelstelle (171 – Altarklippe) und der Verlosung der Kaisereiche haben Klaus Dumeier und Christina Grompe den offiziellen Teil der Veranstaltung eröffnet und einige Informationen mitgeteilt. 

Mit zwei Königinnen

Danach leerte sich das Gelände ziemlich schnell, denn viele wollten das schöne Wetter für weitere Wanderungen nutzen. 

„Kaiserthron“

Ich fände es gut, wenn man bei so einem Treffen auch nach dem offiziellen Teil noch gemütlich beisammen bleiben und in Gesprächen Erfahrungen austauschen würde. Für mich war es eine große Freude, Wanderfreunde, die ich aus bekannten Gründen längere Zeit nicht gesehen habe, wiederzutreffen.

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