Wanderkaiser unterwegs

Aus besonderem Grund wollte Helmut gern nach Lautenthal. Also machten wir uns an einem kalten, aber schönen Tag sehr zeitig auf den Weg. In Königshütte waren es bei der Durchfahrt gerade mal minus sieben Grad.

Am Rehberger Graben

Zum Aufwärmen machten wir einen Zwischenhalt am Wanderparkplatz Dreibrode und erwanderten die Stempelstellen Dreibrodestein (HWN 154) und Rehberger Grabenhaus (HWN 155). Bei einem weiteren Halt nahe Clausthal-Zellerfeld wanderten wir zur Prinzenlaube (HWN 105). In Anbetracht der horrenden Spritpreise wollten wir bei der ziemlich weiten Anreise doch möglichst viel erleben.

Blick von der Prinzenlaube aus Wildemann

Sodann besuchten wir noch kurz die Tourismus-Information Wildemann. Schon lange trugen wir die abgestempelten Flyer der Wildemanner Wandernadel bei uns, nun konnten wir endlich die Nadel erwerben. Wir waren dankbar, dass uns die freundliche Mitarbeiterin dort half, obwohl die Information eigentlich schon geschlossen war.

Blick von der Schönen Aussicht auf Lautenthal

Wir erreichten Lautenthal und konnten mit unserer eigentlich geplanten Wanderung beginnen. Erstes Ziel war der Maaßener Gaipel (HWN 107). Weiter führte der Weg zur Stempelstelle HWN 106 (Schöne Aussicht Bielstein). Dort kam es zu einem Gespräch mit einem freundlichen Paar aus Hamburg, welches dort, wie wir, die Schöne Aussicht genoß.

Luchsstein

Wieder durch den Ort Lautenthal war unser nächstes Ziel der Luchsstein (HWN103). Ohne längeren Aufenthalt ging es weiter zur Tränkebachhütte (HWN104), wo wir eine Familie aus Coburg trafen. Sie berichteten und von ihren bisherigen Erfolgen beim Stempelwandern und freuten sich über die von uns angebotenen Stempel.

Vorbei am Schnapsplatz und der Kalten Birke erreichten wir schließlich die Lageswarte (HWN 102) und Helmut konnte den 222. Stempel in seinen 45. Wanderpass setzen. Wir rasteten, stießen auf den erneuten Wanderkaiser an und genossen die herrliche Aussicht auf den Innerstestausee, Langelsheim, Wolfshagen und den Brocken am Horizont.

Brockenblick über den Innerstestausee

Die Zeit war fortgeschritten. Die Sonne stand schon tief und es wurde wieder merklich kühler. Und so machten wir uns zügig auf den Rückweg über den Vereinsplatz, wo wir noch einen Geisterstempel fingen. Gegen 18.00 Uhr erreichten wir nach rund 30 Wanderkilometern mit zahlreichen Höhenmetern zufrieden mit unserer schönen Wanderung bei herrlichstem Wanderwetter unseren Ausgangspunkt.

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